Der Herrengarten in Brixen

Ein lauschiger Garten im Stil der Renaissance

Im Stil der Renaissance im Jahr 1570 angelegt, war der Herrengarten der Hofburg ursprünglich dem Brixner Klerus zur Erholung und Entspannung vorbehalten.

Erst im Jahr 1992 wurde er der Bevölkerung zugänglich gemacht. Der Öffnung des Herrengartens waren zweijährige Sanierungsarbeiten vorangegangen, im Zuge derer er nach einem alten Plan aus dem Jahre 1831 rekonstruiert wurde. Allein der einstige Laubengang, die Orangerie und das Sommerhaus konnten nicht mehr nachgebaut werden.

 

Der Herrengarten heute

Im Unterschied zu früher werden im historischen Garten heute nicht mehr nur Zierpflanzen, sondern auch Kräuter und Gemüse angepflanzt. Daneben laden die zahlreichen Bänke, Bäume und der ebenfalls restaurierte Bronzebrunnen in der Mitte zum Verweilen ein.

Die Marmorstatue in der Nische zeigt übrigens Papst Pius VII. (1800-1823), unter welchem die Diözese Brixen beträchtlich vergrößert wurde. Das Denkmal stand ursprünglich im Obstgarten der Hofburg.

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Detail am Rande

Noch heute finden sich an den mittelalterlichen Stadtmauern im Westen der Anlage Spuren der Rundbögen, die den einstigen Laubengang schmückten.

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