Villnöss Sunnseitenweg

Leichte Wanderung auf dem Sunnseitnweg in Villnöss von St. Peter in Richtung St. Magdalena

Der Sunnseitnweg in Villnöss führt im sanften Auf und Ab von St. Peter in Richtung St. Magdalena. Unterwegs öffnen sich malerische Ausblicke auf die anmutigen Geislerspitzen.

 

Wegbeschreibung Sunnseitnweg

Die Wanderung auf dem Sunnseitnweg beginnt in St. Peter, dem sonnenverwöhnten Hauptort des Villnösstals. Unterhalb der Pfarrkirche finden sich einige Parkmöglichkeiten.

Von der Dorfmitte folgt man zunächst der Dorfstraße. Am rechten Straßenrand zweigt kurz darauf der anfangs asphaltierte Sunnseitnweg ab. Er führt zum freskengeschmückten Pestbildstock, der an das schicksalhafte Jahr 1636 erinnert, in dem die Pest ihre dunklen Schatten auf Villnöss warf.

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Dahinter geht er alsbald in einen Wald- und Wiesenweg über. Er quert im sanften Auf und Ab sonnenverwöhnte Wiesen und Haine und öffnet dabei traumverlorene Ausblicke auf die anmutigen Villnösser Geisler, die zu den meistfotografierten Motiven der Dolomiten zählen.

Oberhalb des Dorfes St. Magdalena geht der Sunnseitnweg erneut in eine asphaltierte Höfestraße über, die in der Nähe des Bühler Hofes in den Weg Nr. 32 mündet. Er verbindet den Sunnseitnweg mit dem etwas höher gelegenen Panoramaweg, auf dem sich gleich zu Beginn malerische Ausblicke auf St. Magdalena, die St. Jakob Kirche in Ranui und die St. Magdalenakirche mit den dahinter aufstrebenden Villnösser Geislern entfalten – es ist ebendiese Perspektive, die alljährlich zahlreiche Fotografen und Hobbyfotografen nach Villnöss lockt.

Dahinter quert der Panoramaweg sanfte Mischwaldhänge. Auf etwa halbem Wege zweigt links ein kleiner Verbindungssteig ab, der zum bereits bekannten Sunnseitnweg hinabführt. Auf diesem wandert man nach St. Peter zurück, wo man die Wanderung in einem der einladenden Cafés ausklingen lassen kann.

 

Der Pestbildstock und die Pest in Villnöss

Das schicksalhafte Jahr 1636, in dem die Pest in Villnöss wütete, hat auch Eingang in die Überlieferung gefunden: Da insbesondere in St. Magdalena zahlreiche Menschen dem Schwarzen Tod anheimfielen, erzählt man sich, dass die St. Peterer den Einwohnern ihres Nachbardorfes den Zugang zu ihrem Dorf verwehrten. Sie durften sich ihm nur bis zu jener Feldmark nähern, auf der heute der Pestbildstock steht.

Einzig ein Geistlicher soll sich zur Letzten Ölung auf den Weg nach St. Magdalena gemacht haben. Als er aber die Feldmark am heutigen Peststöckl passiert hatte, wurde er sogleich vom Schwarzen Tod übermannt. Da sich fortan kein Geistlicher mehr nach St. Magdalena wagte, sollen die Gottesdienste in der Nähe der Feldmark gefeiert worden sein – selbstredend unter Einhaltung des Sicherheitsabstandes...

Infos Villnöss Sunnseitenweg

  • Dauer:02:00 h
  • Länge:6.9 km
  • Höhenmeter:275 m
  • Min. Höhe:1123 m
  • Max. Höhe:1398 m

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