Cinque Torri Wanderung

Wanderung zur Scoiattoli Hütte und zum Freilichtmuseum Cinque Torri in den Dolomiten

Die Felsnadeln der Cinque Torri
Die Felsnadeln der Cinque Torri

Die Wanderung zu den Cinque Torri verspricht malerische Berglandschaften, kulinarische Genussmomente in der Scoiattoli Hütte und anregende historische Einblicke: Im Freilichtmuseum Cinque Torri kann man nämlich hautnah in den rauen Frontalltag während des Ersten Weltkrieges eintauchen.

 

Freilichtmuseum Cinque Torri mit der Tofana im Hintergrund
Freilichtmuseum Cinque Torri mit der Tofana im Hintergrund

Wegbeschreibung Cinque Torri

Die Wanderung zu den Cinque Torri beginnt auf dem Col Gallina südlich des Falzaregopasses.

Dem Wegweiser Nr. 424 folgend, führt die Wanderung zunächst durch ein kleines Waldstück, hinter dem sich die idyllischen Blumenwiesen des Pian dei Menis ausdehnen.

An der nächsten Weggabelung behält man weiterhin den Weg Nr. 424 in Richtung Bain de Dones bei. Er führt zum nunmehr nahen Cinque-Torri-Sessellift hinab, mit dem man einfach und bequem zur einladenden Scoiattoli Hütte hochschweben kann. Wir aber folgen dem bisweilen recht steilen Wandersteig, der unterhalb des Sesselliftes über baumbestandene Hänge und aussichtsreiche Wiesen zur Scoiattoli Hütte ansteigt.

Am Fuße der Cinque Torri lädt diese beliebte Ampezzaner Hütte schließlich zur genussreichen Zwischenrast. Die Scoiattoli Hütte ist bekannt für die liebevoll zubereiteten, kreativ verfeinerten Gaumenfreuden, die vor der atemberaubenden Kulisse der ringsum aufstrebenden Dolomiten serviert werden.

Auf das kulinarische Highlight folgt das historische: Die Wanderung durch das Freilichtmuseum Cinque Torri, in dem man hautnah in den Gebirgskrieg des Ersten Weltkriegs eintauchen kann. Die einstigen Stellungen, Unterstände, Lauf- und Schützengräben wurden geschichtsgetreu wiederhergestellt und vermitteln zusammen mit den anregend gestalteten Informationstafeln interessante Einblicke in den rauen Kriegsalltag.

Die Umrundung endet wiederum bei der Scoiattoli Hütte. Etwas oberhalb der Scoiattoli Hütte zweigt rechts der Wandersteig Nr. 440 in Richtung Pian dei Menis ab. Er führt im angenehmen Abstieg durch blumenreiche Bergwiesen und Waldhänge und eröffnet dabei malerische Ausblicke.

In den Wiesen des Pian dei Menis geht die Wanderung in den bereits bekannten Steig Nr. 424 über, der sanft zum Ausgangspunkt auf dem Col Gallina ansteigt.

 

Die einstigen Stellungen um die Cinque Torri wurden geschichtsgetreu wiederhergestellt
Die einstigen Stellungen um die Cinque Torri wurden geschichtsgetreu wiederhergestellt

Die Cinque Torri im Ersten Weltkrieg

Nachdem sie auf dem 2.649 m hohen Averau einen Beobachtungsstand samt Telefon und elektrischem Scheinwerfer errichtet hatten, besetzten die italienischen Soldaten Anfang Juni 1915 die strategisch gelegenen Cinque Torri. In der Folge errichteten sie Lauf- und Schützengräben, Maschinengewehr- und Artilleriestellungen, Unterstände für Schlepptiere, Lebensmittel- und Waffenmagazine und ließen Telefon- und Telegraphenleitungen verlegen.

Da sich vom Averau und den Cinque Torri eine hervorragende Sicht auf die umliegenden, von den österreichischen Truppen besetzten Stellungen auf dem Lagazuoi, dem Hexenstein oder dem Valparolapass erschloss, wurde auch der Kommandositz der italienischen Gebirgsartillerie hier eingerichtet.

Es folgte ein grausamer Gebirgskrieg, in den das Freilichtmuseum Cinque Torri noch heute interessante Einblicke gewährt.

 

Infos Cinque Torri Wanderung

  • Dauer:04:00 h
  • Länge:10.2 km
  • Höhenmeter:550 m

  • Min. Höhe:1876 m
  • Max. Höhe:2287 m

Höhenprofil

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