Passerschluchtenweg von St. Leonhard nach Moos in Passeier

Auf dem Passerschluchtenweg von St. Leonhard in Passeier durch die Passerschlucht nach Moos in Passeier

Der Passerschluchtenweg verbindet Moos in Passeier mit St. Leonhard in Passeier. Auf kühn angelegten Gitterstegen und Waldwegen durchwandert der Besucher die einst unzugängliche Passerschlucht und wird dabei Zeuge eines einzigartigen Naturschauspiels. Längs des Weges laden Aussichtspunkte, Sitzgelegenheiten und Informationsstelen zum Staunen, Verweilen und Lesen ein.

 

Wegbeschreibung Passerschluchtenweg

Die Wanderung durch die Passerschlucht beginnt in der Sportzone des Passeirer Dorfes St. Leonhard in Passeier, um die sich einige Parkmöglichkeiten finden.

Von hier zieht sich der breite Wanderweg Nr. 1 nahezu eben die rauschende Passer entlang. Nach etwa einer halben Stunde sanften Spazierens überquert man unterhalb des Weilers Gomion eine Brücke und gelangt so zum eigentlichen Beginn der Passerschlucht auf der gegenüberliegenden Flussseite.

Er führt in unmittelbarer Nähe der Passer im sanften Auf und Ab durch wurzelbeschlagene Waldstücke und sanfte Wiesen. Einige Abschnitte sind bereits mit den markanten Gitterrosten aus Stahl gesichert, die den Passerschluchtenweg prägen.

Am linken Wegesrand weist schließlich eine hölzerne Infotafel den Weg zur etwa zehn Gehminuten entfernt gelegenen Hofschenke Hinterbrugg. Wer möchte, kann einen kleinen Abstecher zu diesem idyllisch gelegenen Restaurant machen, in dem den Wanderern traditionelle Gaumenfreuden aus der Südtiroler Küche serviert werden.

Ansonsten setzt man die Wanderung auf dem Weg Nr. 1 fort, auf dem man wenig später auf das alte Stromerzeugungshaus „Polt-Werk“ trifft. Es stellte einst die Stromversorgung der umliegenden Fraktionen sicher und birgt heute ein kleines Museum, das diesem Thema gewidmet ist. Hier ist man etwa auf der Hälfte des Passerschluchtenweges angelangt.

Nun beginnt der anstrengendere, aber imposantere Teil der Wanderung: Teils auf Waldboden, teils auf sicheren Gitterstegen, -brücken und -treppen führt der Schluchtenweg im nunmehr steileren Anstieg durch die einst unzugängliche Passerschlucht. Vom sanften Luftzug und dem angenehmen Rauschen der Passer umfangen, öffnen sich dem Wanderer atemberaubende Blicke auf die teils tosende, nunmehr tief unten liegende Passer, die sich durch die geschliffenen, von Moos, Farnen und Sträuchern bewachsenen Felsengen und außergewöhnlichen Felsformationen zwängt.

Nicht minder beeindruckend sind der Blick auf den höher gelegenen Stieber Wasserfall und die Musterungen der gebänderten Lagengneise, der blauschwarzen Amphibolite und der silbrig schimmernden Glimmerschiefer, welche die Passerschlucht prägen.

Schließlich erreicht man die imposante Brücke am Staudamm in Moos. Nach deren Überquerung führt der Wanderweg ins nunmehr nahe Moos in Passeier, von wo aus man mit dem Bus nach St. Leonhard in Passeier zurückkehren kann. Wer möchte, kann den Rückweg aber auch auf dem Hinweg antreten.

 

Anmerkung Passerschluchtenweg

Wer lieber ab- als aufwärts wandert, kann die Wanderung auch in Moos in Passeier beginnen und die Passerschlucht in umgekehrter Reihenfolge durchwandern.

Infos Passerschluchtenweg von St. Leonhard nach Moos in Passeier

  • Dauer:02:30 h
  • Länge:7.1 km
  • Höhenmeter:425 m
  • Min. Höhe:676 m
  • Max. Höhe:1022 m

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